Wiederaufnahme der Gewinnung im Ostfeld

Wiederaufnahme der Gewinnung im Ostfeld

Die BARBARA ERZBERGBAU GMBH erschließt aktuell ein neues Abbaufeld in einer Teufe (Tiefe) von über 120 Metern unter der Tagesoberfläche. Am 01.02.2018  wurde nun der erste Abschlag für die Erschließungsstrecke in das Ostfeld der Grube Wohlverwahrt-Nammen gesprengt. Das Ostfeld wird zukünftig der Mittelpunkt des untertägigen Eisenerzbergbaus sein und besitzt Vorräte für mehr als 10 Jahre und stellt somit die weitere Zukunftsfähigkeit des Unternehmens sicher. Nach Zulassung durch die Bergbehörde, Bezirksregierung Arnsberg, musste zunächst unter Tage die 6-kV-Spannungsversorgung, eine Trafostation mit Energiezuleitungen sowie die Bohrwasserversorgung neu errichtet werden, bevor nun mit der Auffahrung der Erschließungsstrecke begonnen werden konnte.

Die Eisenerzgewinnung erfolgt im sogenannten Kammer-Festen-Bau mit 10m breiten, 20m hohen und mehreren hundert Meter langen Abbauörtern bzw. -kammern. Das gewonnene Eisenerz wird als Rohstoff für die Bau-, Betonindustrie und den Infrastrukturbau vermarktet und stellt somit eine wichtige Grundlage für die Versorgung der heimischen Bauwirtschaft dar. Von Nammen aus wird hauptsächlich der regionale und norddeutsche Raum mit Mineralgemischen, Gleisschottern und Splitten versorgt. Die untertägige Gewinnung hat den entscheidenden Vorteil, dass nur die qualitativ hochwertigsten Gesteinspartien abgebaut werden und die Tagesoberfläche von Einwirkungen, wie sie z.B. im Tagebauverfahren entstehen, verschont bleiben. So bekommt die Bevölkerung oder auch Touristen, abgesehen von der übertägigen Aufbereitung am Standort Nammen, von der eigentlichen Rohstoff-gewinnung nichts zu sehen.

Bedingt durch die Festigkeit und Zähigkeit des abzubauenden Gesteins kann das Erz nur mit der traditionellen Bohr- und Sprengarbeit gelöst werden. So wird im Zweischichtbetrieb unter Tage gebohrt, gesprengt, gefördert und gesichert. Bei der Sprengarbeit werden modernste Zündverfahren eingesetzt, die möglichst gebirgsschonend und erschütterungsarm wirken. Die eigentliche Sprengung wird durch Langzeitzünder bis auf 9 Sekunden verzögert, so dass über Tage möglichst wenig zu spüren ist. Es lässt sich aber ein grummelndes bis klopfendes Geräusch nicht ganz vermeiden. Leichte Vibrationen, ähnlich wie die einer Rüttelplatte bei Bauarbeiten, können auftreten. Diese Vibrationen sind aber weit unterhalb der behördlich und technisch geforderten Grenzwerte, so dass sich niemand um Haus und Hof sorgen braucht.

Besonders wichtig ist der BARBARA ERZBERGBAU GMBH die feste Verwurzelung in der Region und der gute und enge Kontakt zur Bevölkerung. Ängste und Sorgen hinsichtlich des Abbaus und der Sprengarbeiten werden ernst genommen und gerne im persönlichen Gespräch geklärt.

Die BARBARA ERZBERGBAU GMBH bietet als Unternehmen in der Ferdinand Wesling Unternehmensgruppe über 50 Mitarbeitern einen direkten ortsnahen Arbeitsplatz und trägt regional durch Aufträge an Handwerker und Fremdfirmen zum wirtschaftlichen Erfolg bei. Neben den direkten Arbeitsplätzen sind es auch über 200 weitere Personen im Logistikbereich, die vom heimischen Bergbau im Wesergebirge abhängig sind.

Mit einem herzlichen GLÜCKAUF

BARBARA ERZBERGBAU GMBH

Kontakt

BARBARA ERZBERGBAU GMBH
An der Erzgrube 9
32457 Porta Westfalica

Tel. 05 71 / 79 56 0
Fax 05 71 / 79 56 20 u. 36

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Aktuelles

Wiederaufnahme der Gewinnung im Ostfeld

Ostfeld, erster Abschlag für die Erschließungsstrecke gebohrt.

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Eisenerzabbau

Die BARBARA ERZBERGBAU GMBH baut seit 1883 am Nordhang des Wesergebirges ein Eisenerz- und Kalksteinvorkommen ab:

Tiefbau Grube Nammen
Tiefbau Grube Bergmannsglück
Tagebau Wülpker Egge